MTBO-WM - Sprint

In der Sprintentscheidung gab es den lang ersehnten tschechischen WM-Titel, der Vortages-Pechvogel holte sich nun doch noch seinen Titel und die deutschen Starter steigerten sich.

 

Start des gestrigen Sprintes war am Ufer der Jizera. Nach einer weiteren durchregneten Nacht löste sich das Wolkenband so langsam auf und es herrschten von oben trockene Bedingungen. Die Wege waren noch ein wenig schlüpfrig, aber gut fahrbar. Kurz nach dem Start im offenen weiten Ufergebiet wartete eine bewaldete Geländekante die den Puls mächtig in die Höhe trieb. Danach gab es ein paar leichtere Postenverbindungen durch ein Wohngebiet mit breiten Straßen und über weitere Passagen eines Parkgeländes führte die Strecke ins Ziel im Stadion. Verfolgt wurde das Renngeschehen von zahlreichen Kameras und die Übertragung muss auch für die daheim gebliebenen sehenswert gewesen sein.

Im Sprint geht es hauptsächlich um Sekunden, bei den Frauen waren die Abstände in diesem jahr aber riesiger. Die vortageszweite Tschechin Martina Tischovska hob sich mit iherer Performance fast eine Minute vom Rest des Feldes ab und siegte für einen Sprint überlegen. Dahinter gesellten sich Susanna Laurila aus Finnland mit 2 s vor Cecilia Thomasson aus Schweden. Für Anke reichte es nach einer Ehrenschlaufe an einem durch Personen verdeckten Posten und daraus resultierenden 2 min Fehlern und einem ansonsten recht konzentrierten Rennen nur zu Platz 29.

Auch bei den Männern konnte sich der Vortageszweite Italiener Luca Dallavalle nun endlich das Regenbogentrikot überstreifen. Diesmal mit 4 s Vorsprung vor dem zweitplatzieren Vojtech Stransky aus dem Gastgeberland und weiteren 16 s auf Lauri Malsroos aus Estland. Die deutschen Fahrer steigerten ihre Vortagesleistungen und verzichteten auf die ganz groben Fehler. Mit gerade mal 3:40 min fuhr Benjamin als bester Deutscher auf Rang 54 ein. etwa eine Minute später folgte Hendrik auf Platz 67 und Mark auf Rang 71 mit nochmals 30 s Rückstand. Falk fuhr ähnlich konstant wie tags zuvor auf Platz 81 mit einer Minute zu Mark.


Für das Langdistanz-Finale hat sich damit knapp keiner unserer Männer qualifiziert. Der freie Platz wird durch Benjamin besetzt, der physisch der stärkste der 4 Fahrer ist. Am morgigen Freitag gehen also Benjamin und Anke im A-Finale um 9 Uhr ins Rennen. Die anderen haben die Möglichkeite zum Nachmittag das B-Finale zu bestreiten.

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