Master, Jugend-WM und Elite-EM in Orléans - Mittelstrecke

Gestern wurde die Mittelstrecke auf der Karte "Les Labyrinthes" bei Ormes nordwestlich von Orléans ausgetragen. Und tatsächlich war die Karte geprägt durch große Wegekarrees mit einigen kleinen Wegelabyrinthen, die scheinbar in den Wald hineingeschnitten wurden.

Nachdem gerade in den ersten Tagen die Organisation des Rennens von Chaos und sichtlich wenig Erfahrung in der Ausrichtung von MTBO-Veranstaltungen geprägt waren, verbesserten sich die Organisatoren. Wenngleich noch immer deutlich Potential vorhanden ist um wenigstens einen gewissen Standard zu erreichen. Eines muss man jedoch den Veranstaltern lassen an Karten und Bahnen gibt es fast nix zu meckern, hier finden die Athleten Weltmeisterschaftsniveau in allen Altersklassen.

Die Rennen selbst werden oft nur durch wenige Sekunden entschieden, was möglicherweise neben dem dichten Wegenetz auch auf das flache Terrain zu schieben ist. Im gestrigen Rennen sind selbst die Sieger kaum fehlerfrei durchgekommen. Das Navigieren bei dem hohen Tempo und den zahlreichen Wegen ist doch Anspruchsvoll.

Für die deutschen Starter reichte es auf der Mitteldistanz diesmal nicht zu Podest-Platzierungen, was die teils sehr guten Leistungen nicht schmälern soll. Mark Huster (M40) schrammte nur knapp am Fize-Meister vorbei. Dabei gab er 4 Posten vor dem Ziel durch einen 90°-Fehler die Medaille aus der Hand. In der M45 bekam Thomas Hartung eine kleine Lehrstunde in Sachen Speed im Wald vom direkt hinter ihm gestarteten späteren Sieger, ein paar Posten konnte er mitgehen. Auf Rang 14 landete er und Michael Sturm fuhr auf Platz 20 ins Ziel. In der Klasse M60 lief es diesmal nicht ganz so rund, dennoch fuhren Sergej Sonnenberg auf Rang 7, Harald Männel auf 10 und Bernd Döhler auf 12 ein. Herrmann Wollgarten (M65) erwischte einen nicht so guten Start arbeitete sich aber Stück für Stück weiter nach vorn auf Platz 15. Olga Sonneberg fuhr mit Platz 7 ins Mittelfeld der W55. In der Jugend- und Elite-EM lief es für unsere beiden Jakob Oehler (Fehlstempel) und Anke Dannowski (26.) ebenfalls nicht ganz Rund, so führten bei beiden zwei gröbere Schnitzer zu den Platzierungen.

 

Dafür sind die deutschen Starter nun richtig spitz auf die Langstrecke. Wir dürfen gespannt sein, ob das französische Ausrichterteam an die letzten beiden Rennen anknüpfen kann. Es wird definitiv wieder eine sehr schnelle, weil sehr flache Langstrecke.

 

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