Kappadokia-MTBO Cup in Anatolien - zwischen Felsen und schmalen Gassen

Die MTBO-WorldMastersSerie führte zahlreiche Starter, darunter auch deutsche, in die atemberaubende Felslandschaft nach Anatolien. Vier Rennen, zwei davon als WorldRankingEvents der Elite organisierte der türkische Orientierungsverband.

Von den deutschen Fahrern fanden Olaf Kaden und Harald Männel den weiten Weg bis mitten in die Türkei, ausschlaggebend für den Start war die wilde Felslandschaft und die berühmten Trails und Canyons, die die Beiden anlockte. Auf dem Programm standen eine Sprintstaffel, ein Lang-, ein Mittel- und ein Sprint-MTBO in verschiedenen Geländen, aber alle zwischen den Felsen und die Sprints durch alte Städtchen mit engen, verzweigten und steilen Straßen und Gassen. Orientierungsmäßig total interessant und spannend.

Die Karten waren sehr gut, von Tschechen erstellte OL-Karten für den MTBO umgezeichnet, die Strecken sehr interessant und abwechslungsreich, bei den Senioren war die Langstrecke etwas kurz geraten. Dennoch konnte Olaf in der H50 in der 3-Tage Wertung des Kappadokia-Cups Rang 3 einfahren. Während Harry in der H60 einmal mehr alle hinter sich ließ und den Pokal mit nach Hause nahm.

In den Elite-Rennen reisten Österreicher und Schweizer mit ihren Auswahlmannschaften an den Start und beherrschten so auch die Eliterennen an allen vier Wettkampftagen.

Organisiert waren die Wettkämpfe vom türkischen Verband in hoher Qualität, Karten, Bahnen, Posten, Start, Ziel und Auswertung lief alles einwandfrei mit hohem technischen Standard ab. Da reift eine neue MTBO-Nation heran, die hoffentlich auch in internationalen Rennen zukünftig häufiger vertreten ist.

 

    

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